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Insignifikate Musikstilverschiebungen
Nach dem mir meine beiden Mitblogger schon recht viel von der dortmunder Großraumdisse Prisma erzählt hatten und meine kleine Schwägerin in spé unbedingt mit ihrer großen Schwester feiern fahren wollte, sind wir am Freitag doch mal hin gefahren, auch wenn wir absolut nicht auf solche Läden stehen.
Der Laden hat fünf verschiedene Räume und angeblich wird dort jeweils andere Musik gespielt. Vielleicht sehen wir das ein wenig zu engstirnig, aber unserer Meinung nach war das alles das gleiche. Gut, in der Disco spielen sie Zeug das sie Dance oder gar House und Trance nennen. Ersteres trifft es wohl noch, den Rest würde ich wohlwollend als Harddance bezeichnen. Keinen Plan was ich meine? Gut, machen wir es einfacher, nennen wir das alles allgemein “Müll mit Eurobeat”.
Im Lüstern läuft dann offiziell was anderes nähmlich “the finest Dreck-Music” - Entschuldigung, Tippfehler: Black-Music. Also eigentlich alles mögliche mit gebrochenem Beat drunter und Gangsta-Nigga-Rapp drüber, nur in 2/3 des Tempos aus der Disco. Den Soul hat man da nicht wirklich gefühlt, dafür tanzten dort die Kinder auf den Tischen und schwangen unrythmisch ihre entweder xxs- oder xxl-Ärsche, um von unseren coolen Machomitbürgern begafft zu werden.
Die beiden Räume - Disco und Lüstern - markieren im übrigen die beiden Eckpunkt in der eindimensionalen Musikverteilung des Ladens.
Im Atelier laufen dann 80er, 90er und Charts, nach Angaben des Hauses. Eigentlich heißt das 80er/90er-Cover aus den Charts mit Eurobeat und anderer Kram den die DJs in der Disco als zu alt aussortiert haben. Aber nicht nur von dort, zur “Abwechslung” auch Zeug aus dem Lüstern. Meistens Black-Musik-Cover von irgendwas aus den erwähnten Jahrgängen mit gebrochenem Beat drunter und Gangsta-Nigga-Rapp drüber. Also wie gehabt. Was von beidem schlimmer ist, kann man wohl kaum sagen. Wenn es kein Cover war, dann zumindestens zusammen gesampelter Fließbandkram aus der Chart-Taschengeld-Maschinerie. Leider nur wenige Originale.
Also sind wir in den VocalHouse-Club, in der Annahme dort ansprechendere Musik zu finden. Nun ja, das ging wirklich schon eher in unsere Richtung; Aber als wir den Laden betraten wurde zur Unterstützung unserer - zu diesem Zeitpunkt von Ronni schon ausgesprochener - Theorie ein 80er-House-Cover gespielt. Und noch eines. Und noch eines. Nicht mit Eurobeat, nein, nicht direkt, sondern mit dem merkwürdigem aktuellen Housesound der hauptsächlich aus “Wummp” und “Mööp” besteht. Nimmt man dann noch “Fiep” hinzu, nennt man dass dann neuerdings schon Techno. Ja, die Zeiten ändern sich. Ich hoffe bald wieder mal deutlich.
Die Possé da unten unterschied sich im übrigens nicht von den anderen Disco-Gängern oder auch dem was man in Dortmund und Hagen leider so in den House-Clubs findet. Der Sound vermutlich auch nicht, obwohl ich schon länger nicht mehr in den lokalen Clubs war. Zum Teil aus gutem Grund.
Gegen Ende entdeckten wir dann noch den “neuen Club im Prisma”, das Déjà vu, bei dem der Name Programm war. Eigentlich eher ein “Déjà écoute”, denn das hatte man alles schon gehört und zwar in den anderen Räumen. *kopfschüttel*
Gut, ich gebe zu: Nicht nur die Musikverteilung ist dort eindimensional, sondern vermutlich auch diese Analyse. Das nennt man dann subjektiv und ist unwissenschaftlich oder auch einfach nur Geschmack und Meinung.
Ich will auch nicht sagen, dass der Abend schlecht war. Wir hatten schon unseren Spaß und haben getanzt, wenn auch vielleicht nicht so viel und so ausgelassen, wie sonst. Dissen sind nur wirklich witzig, wenn man die in großer Runde entert und zwar so vorabgefüllt, dass man gerade noch in gerader Linie am Türsteher vorbeikommt. 
War trotzdem eine netter Abend und das Freitagsbuffet ist klasse. Nicht ganz 30 für zwei Personen inkl. quantitativ und auch qualitativ gutem Abendessen ist auch OK. Schönen Gruß an Laura und Ronni. Lasst uns das mal in größerer Runde oder an anderem Ort wiederholen.
Der Laden hat fünf verschiedene Räume und angeblich wird dort jeweils andere Musik gespielt. Vielleicht sehen wir das ein wenig zu engstirnig, aber unserer Meinung nach war das alles das gleiche. Gut, in der Disco spielen sie Zeug das sie Dance oder gar House und Trance nennen. Ersteres trifft es wohl noch, den Rest würde ich wohlwollend als Harddance bezeichnen. Keinen Plan was ich meine? Gut, machen wir es einfacher, nennen wir das alles allgemein “Müll mit Eurobeat”.
Im Lüstern läuft dann offiziell was anderes nähmlich “the finest Dreck-Music” - Entschuldigung, Tippfehler: Black-Music. Also eigentlich alles mögliche mit gebrochenem Beat drunter und Gangsta-Nigga-Rapp drüber, nur in 2/3 des Tempos aus der Disco. Den Soul hat man da nicht wirklich gefühlt, dafür tanzten dort die Kinder auf den Tischen und schwangen unrythmisch ihre entweder xxs- oder xxl-Ärsche, um von unseren coolen Machomitbürgern begafft zu werden.
Die beiden Räume - Disco und Lüstern - markieren im übrigen die beiden Eckpunkt in der eindimensionalen Musikverteilung des Ladens.
Im Atelier laufen dann 80er, 90er und Charts, nach Angaben des Hauses. Eigentlich heißt das 80er/90er-Cover aus den Charts mit Eurobeat und anderer Kram den die DJs in der Disco als zu alt aussortiert haben. Aber nicht nur von dort, zur “Abwechslung” auch Zeug aus dem Lüstern. Meistens Black-Musik-Cover von irgendwas aus den erwähnten Jahrgängen mit gebrochenem Beat drunter und Gangsta-Nigga-Rapp drüber. Also wie gehabt. Was von beidem schlimmer ist, kann man wohl kaum sagen. Wenn es kein Cover war, dann zumindestens zusammen gesampelter Fließbandkram aus der Chart-Taschengeld-Maschinerie. Leider nur wenige Originale.
Also sind wir in den VocalHouse-Club, in der Annahme dort ansprechendere Musik zu finden. Nun ja, das ging wirklich schon eher in unsere Richtung; Aber als wir den Laden betraten wurde zur Unterstützung unserer - zu diesem Zeitpunkt von Ronni schon ausgesprochener - Theorie ein 80er-House-Cover gespielt. Und noch eines. Und noch eines. Nicht mit Eurobeat, nein, nicht direkt, sondern mit dem merkwürdigem aktuellen Housesound der hauptsächlich aus “Wummp” und “Mööp” besteht. Nimmt man dann noch “Fiep” hinzu, nennt man dass dann neuerdings schon Techno. Ja, die Zeiten ändern sich. Ich hoffe bald wieder mal deutlich.
Die Possé da unten unterschied sich im übrigens nicht von den anderen Disco-Gängern oder auch dem was man in Dortmund und Hagen leider so in den House-Clubs findet. Der Sound vermutlich auch nicht, obwohl ich schon länger nicht mehr in den lokalen Clubs war. Zum Teil aus gutem Grund.
Gegen Ende entdeckten wir dann noch den “neuen Club im Prisma”, das Déjà vu, bei dem der Name Programm war. Eigentlich eher ein “Déjà écoute”, denn das hatte man alles schon gehört und zwar in den anderen Räumen. *kopfschüttel*
Gut, ich gebe zu: Nicht nur die Musikverteilung ist dort eindimensional, sondern vermutlich auch diese Analyse. Das nennt man dann subjektiv und ist unwissenschaftlich oder auch einfach nur Geschmack und Meinung.
War trotzdem eine netter Abend und das Freitagsbuffet ist klasse. Nicht ganz 30 für zwei Personen inkl. quantitativ und auch qualitativ gutem Abendessen ist auch OK. Schönen Gruß an Laura und Ronni. Lasst uns das mal in größerer Runde oder an anderem Ort wiederholen.
Geschrieben von Jörg
in Musik
um
15:41
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