Dienstag, 20. Juni 2006
Fast fertig
Das muss ich doch nochmal kurz verkünden: Die Projektarbeit von Nils und Jörg ist fast fertig. Die Inhalte sind endlich alle zu Papier bzw. Tastatur gebracht und es müssen nur noch Korrekturen einfliessen. War ein hartes und ätzend langwieriges Stück Arbeit und des öfteren der Grund, warum hier so wenig steht.
Wenn das “160(+)-Seiten-Ungetüm” abgegeben ist, müssen wir nur noch einen Vortrag machen, mal eben ne Diplomarbeit aus dem Ärmel schütteln und fix das Kolloqium bestehen.
Dann sind wir fertig.
Aber bestimmt nicht mehr vor meiner Hochzeit.
Wenn das “160(+)-Seiten-Ungetüm” abgegeben ist, müssen wir nur noch einen Vortrag machen, mal eben ne Diplomarbeit aus dem Ärmel schütteln und fix das Kolloqium bestehen.
Aber bestimmt nicht mehr vor meiner Hochzeit.
Freitag, 19. Mai 2006
Selbstversuch: Mit dem PKW ins Büro
Heute morgen sind wir zwar etwas verschlafen - wegen der Feierlichkeiten um Jans Abschlussnote und neuer Zapfanlage - aber gut gelaunt und motiviert aufgestanden. Die Sonne schien, kaum eine Wolke am Himmel. Flott, aber ohne Hektik, wurde verichtet, was morgens so verrichtet werden muss und dann ruhig gefrühstückt.
Da wir diese Woche den Wagen meiner Eltern hatten und meine Verlobte ausnahmsweise keinen Eigenbedarf auf das Auto ihrer Schwiegereltern angemeldet hatte, wollte ich heute mal mit dem Auto nach Dortmund - “park & ride” statt dem üblichen walk & wait & ride & wait & ride & walk!
Nun, diesen Eintrag würde es natürlich nicht geben, wenn dies problemfrei gelaufen wäre. Nach dem ich meine Zukünftige für ein Wochenende vertrauensvoll in die Hände meines Preschwiegervaters gegeben und Richtung Sachsen verabschiedet hatte, fing es an zu regnen. Nein, es schüttete aus Kübeln. Ich setze mich hin und schmiedete via Fahrplanauskunft und Routendienst meinen Plan. Gute 20 Minuten bis Möllerbrücke, dort (kostenlos) parken und dann in 4 Minuten mit der U-Bahn bis vor’s Büro. Klingt verlockend.
Dann stellte ich fest, das irgendwer im Bad das Dachfenster offen gelassen hatte und ich konnte die Räumlichkeit erstmal trocken legen. Nun aber geschwind die Sachen zusammen gesucht, Mittagessen eingepackt und ab durch den Regen ins Auto. CD eingelegt und los.
Auf den Strassen war es erstaunlich leer. “Mag an der Uhrzeit liegen” dachte ich, fuhr auf die A1 und wusste plötzlich wo die Fahrzeuge alle hin waren. Da ich vor der Baustelle nicht mehr nach links rüber kam, kuschelte ich mich zwischen zwei LKWs auf der rechten Spur und zuckelte im zweiten Gang über die Bahn. Ich brauchte die geplanten 20 Fahrminuten schon um das Westhofener Kreuz zu erreichen, wo ich dann wegen der Baustelle die Ausfahrt verpasste und Richtung Schwerte weiterfuhr.
Meine Laune war nun schon deutlich gesunken. Ich fuhr Ausfahrt Schwerte ab und endschied mich über Landstrassen zurück zufahren. Ich kurvte ein wenig wirr durch die Gegend und kam am Bahnhof Schwerte vorbei. Da ich sehr oft über diesen zur Arbeit fahre und ich wusste das man hier kostenlos parken kann ...
... kann! Rein theoretisch. Praktisch habe ich 10-15 Minuten lang einen freien Parkplatz gesucht und habe erfolglos den Rückzug angetreten.
Kurz vor Ende des Albums war ich dann doch wieder zuhause.
Da wir diese Woche den Wagen meiner Eltern hatten und meine Verlobte ausnahmsweise keinen Eigenbedarf auf das Auto ihrer Schwiegereltern angemeldet hatte, wollte ich heute mal mit dem Auto nach Dortmund - “park & ride” statt dem üblichen walk & wait & ride & wait & ride & walk!
Nun, diesen Eintrag würde es natürlich nicht geben, wenn dies problemfrei gelaufen wäre. Nach dem ich meine Zukünftige für ein Wochenende vertrauensvoll in die Hände meines Preschwiegervaters gegeben und Richtung Sachsen verabschiedet hatte, fing es an zu regnen. Nein, es schüttete aus Kübeln. Ich setze mich hin und schmiedete via Fahrplanauskunft und Routendienst meinen Plan. Gute 20 Minuten bis Möllerbrücke, dort (kostenlos) parken und dann in 4 Minuten mit der U-Bahn bis vor’s Büro. Klingt verlockend.
Dann stellte ich fest, das irgendwer im Bad das Dachfenster offen gelassen hatte und ich konnte die Räumlichkeit erstmal trocken legen. Nun aber geschwind die Sachen zusammen gesucht, Mittagessen eingepackt und ab durch den Regen ins Auto. CD eingelegt und los.
Auf den Strassen war es erstaunlich leer. “Mag an der Uhrzeit liegen” dachte ich, fuhr auf die A1 und wusste plötzlich wo die Fahrzeuge alle hin waren. Da ich vor der Baustelle nicht mehr nach links rüber kam, kuschelte ich mich zwischen zwei LKWs auf der rechten Spur und zuckelte im zweiten Gang über die Bahn. Ich brauchte die geplanten 20 Fahrminuten schon um das Westhofener Kreuz zu erreichen, wo ich dann wegen der Baustelle die Ausfahrt verpasste und Richtung Schwerte weiterfuhr.
Meine Laune war nun schon deutlich gesunken. Ich fuhr Ausfahrt Schwerte ab und endschied mich über Landstrassen zurück zufahren. Ich kurvte ein wenig wirr durch die Gegend und kam am Bahnhof Schwerte vorbei. Da ich sehr oft über diesen zur Arbeit fahre und ich wusste das man hier kostenlos parken kann ...
... kann! Rein theoretisch. Praktisch habe ich 10-15 Minuten lang einen freien Parkplatz gesucht und habe erfolglos den Rückzug angetreten.
Kurz vor Ende des Albums war ich dann doch wieder zuhause.
Dienstag, 9. Mai 2006
48h Paris
Erst seit Sonntag Abend wieder von einem Wochenende in Paris zurück, hab ich mich auch schon wieder erholt. Von einem leichten Muskelkater in Armen und Schultern mal abgesehen. Blieb sogar schon Zeit meine Fotos zu sortieren.
Da dies mein erster Flug war muss ich ja sagen, fliegen macht echt Spaß. *nochmaaaal* 
Und Paris muss man echt mal erlebt haben. Bei den diversen Parks und beindruckend großen Monumenten lässt es sich bei guten Wetter echt gut aushalten. Besonders wenn man mit seiner Digicam gassi geht.
Oder auch mit 18 Leuten auf 9m². 
Auch der Anblick bei Nacht ist echt beindruckend. Besonders aus der Höhe, beispielsweise von einem Dach.
In anderen Ecken kann es dafür recht hektisch werden. Nicht nur wenn man nachts um kurz vor 12 nochmal eben schnell mit der Metro vom Montmartre ins Quartier Latin will. Vorteilhaft wenn man dann noch jemanden dabei hat, der (im Gegensatz zu mir) wenigstens ein paar Brocken französisch kann. 
Ich weiß jetzt jedenfalls warum ich keinen langen Urlaub in Paris verbringen will. Für den doppelten Preis im Vergleich zu den heimischen bekommt man schon an einer Imbiss-Bude immerhin fast die halbe “Qualität”. Sofern man rohe Döner mit Mülleimer-Zangen-Flair mit einem “Hauch” siffenden Öls als Qualitätskriterien zulässt. Heißt es nicht immer die Franzosen legen viel Wert auf das Essen?
Kaum wieder zuhause meldet sich meine Nase und zeigt mir noch einen deutlichen unterschied zu Paris: Pollen!! *schnief*
Für die war unter der Pariser Dunstglocke garkein Platz mehr in der Luft.
War für mich aber auf jeden Fall (ausser für meine Füße *g*) eine schöne Erfahrung. Für die anderen sicher auch, oder?
Und Paris muss man echt mal erlebt haben. Bei den diversen Parks und beindruckend großen Monumenten lässt es sich bei guten Wetter echt gut aushalten. Besonders wenn man mit seiner Digicam gassi geht.
Ich weiß jetzt jedenfalls warum ich keinen langen Urlaub in Paris verbringen will. Für den doppelten Preis im Vergleich zu den heimischen bekommt man schon an einer Imbiss-Bude immerhin fast die halbe “Qualität”. Sofern man rohe Döner mit Mülleimer-Zangen-Flair mit einem “Hauch” siffenden Öls als Qualitätskriterien zulässt. Heißt es nicht immer die Franzosen legen viel Wert auf das Essen?Kaum wieder zuhause meldet sich meine Nase und zeigt mir noch einen deutlichen unterschied zu Paris: Pollen!! *schnief*
Für die war unter der Pariser Dunstglocke garkein Platz mehr in der Luft.
War für mich aber auf jeden Fall (ausser für meine Füße *g*) eine schöne Erfahrung. Für die anderen sicher auch, oder?
Geschrieben von Nils
in Alltag, Visuelles
um
18:40
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Tags für diesen Artikel: paris
Montag, 27. März 2006
Friedlicher Morgen
Es ist Montagmorgen, nach der Zeitumstellung und einem nicht gerade von Nüchternheit und Entbehrungen geprägtem Wochenende. Ich habe mich mittlerweile verschlafen vom Bett erhoben, auf dem ich gerade noch gelesen hatte, und bin in der Küche angekommen. Ich will den Tag langsam angehen.
Unsere Herzinfarkt-fördernde Killerklingel lässt meinen Kreislauf von 0,1 auf 100 schnellen. Wer will den um die Zeit was von mir? Auf dem Weg zum Türöffner, entschliesse ich mich zu einem Umweg über das Schlafzimmer, um mein Schlaf-Outfit wenigstens durch einen Morgenmantel abzurunden. Das wird prompt mit einem zweiten, ungeduldigem Klingeln quittiert. Muss ja scheinbar wichtig sein.
Leider ist unsere Gegensprechanlage nicht in Ordnung, so dass ich den Türöffner direkt betätigen muss. Einmal. Nichts. Zweimal. Hm? Doch schon wieder weg? Ich drücke noch ein drittes mal und das vertraute Geräusch der Haustür verrät mir, dass jemand endlich verstanden hat, wie man die Tür öffnet.
Ich horche weiter. Schaufen. Schwere Schritte. Ein Mann? Ne, mehrere. Frauenstimmen. Da scheint sich eine ganze Gruppe auf dem Weg nach oben zu befinden. Irgendetwas großes hat den ersten Stock erreicht. Ich werfe mal ein fragendes “Hallo?” in das Treppenhaus.
Mittlerweile hat sich die Frontfrau, der unüberhörebaren, aber doch überschauberen Zweiergruppe, bis zum Stockwerk 1 1/2 geschleppt. Ihre Fittness und ihre Körpermasse lassen mich beim ersten Anblick auf eine starke Kompension von irgendwas mittels Schokolade schliesse. Bei genauerem Hinsehen hat sie wohl einiges zu kompensieren.
“Hallo??”
Die zweite Person ist wohl auch weiblich, hat dunkle Haare und trägt ne große Hornbrille oder sowas in der Art. Soviel kann ich aus meinem Blickwinkel erkennen. Beide haben sich vermutlich in einem schlechten Second-Hand-Landen eingekleidet, dann die Hälfte auf dem Flohmarkt getauscht, den fehlenden Rest von Oma nähen lassen und das ganze mit einem ausgiebigem Einkaufbummel in einem esoterischen Weltverbesserungsladen abgerundet.
“Hallo!?!”
Ohne mich auch nur einmal anzusehen - sie stirrt die Wand an und scheint sich darauf zu konzentrieren nicht umzufallen - plappert die erste los. “Sie haben wohl -keuch- das erste Klin -keuch- geln nicht gehört.” Während sie nach Atem ringt, frage ich mich ob sie alle wildfremden Personen die sie um diese Zeit mit einem Besuch erfreut, so begrüsst.
“Wir wollten Sie fragen ob, ... - Oh!” Jetzt hat sie mich angesehen. Ihr Geischtsausdruck sagt mir deutlich, dass sie nun weiß, wie ungünstig die Situation gerade ist. Trotzdem: “Ähm, ob sie sich vorstellen können in einer Welt voller Frieden zu leben?” Sie krammt in einem kleinen Buch und zeigt mir irgendeine kitschige Darstellung von irgendeinen erleuchtetem irgendwas.
Da mein morgenlich-seriöses Äußeres, bestimmt nicht kein guter Standpunkt für eine lang Diskussion ist ... Stop. Seriösität ist kein Argument, wenn ich mir die beiden da so anschaue. Aber das Treppenhaus ist mir in dem Aufzug zu kalt.
“NEIN!”
Die Tür ist schon wieder zu, als sie anfängt ihren einstudierten Danke-Aber-Vielleicht-Text herunter zuleiern. Das Rumpeln im Treppenhaus hält noch eine Weile an.
Welt voller Frieden!? Die sollen froh sein, dass ich solche Ereignisse kompensieren kann, in dem ich friedlich in die Welt hinaus blogge.
Unsere Herzinfarkt-fördernde Killerklingel lässt meinen Kreislauf von 0,1 auf 100 schnellen. Wer will den um die Zeit was von mir? Auf dem Weg zum Türöffner, entschliesse ich mich zu einem Umweg über das Schlafzimmer, um mein Schlaf-Outfit wenigstens durch einen Morgenmantel abzurunden. Das wird prompt mit einem zweiten, ungeduldigem Klingeln quittiert. Muss ja scheinbar wichtig sein.
Leider ist unsere Gegensprechanlage nicht in Ordnung, so dass ich den Türöffner direkt betätigen muss. Einmal. Nichts. Zweimal. Hm? Doch schon wieder weg? Ich drücke noch ein drittes mal und das vertraute Geräusch der Haustür verrät mir, dass jemand endlich verstanden hat, wie man die Tür öffnet.
Ich horche weiter. Schaufen. Schwere Schritte. Ein Mann? Ne, mehrere. Frauenstimmen. Da scheint sich eine ganze Gruppe auf dem Weg nach oben zu befinden. Irgendetwas großes hat den ersten Stock erreicht. Ich werfe mal ein fragendes “Hallo?” in das Treppenhaus.
Mittlerweile hat sich die Frontfrau, der unüberhörebaren, aber doch überschauberen Zweiergruppe, bis zum Stockwerk 1 1/2 geschleppt. Ihre Fittness und ihre Körpermasse lassen mich beim ersten Anblick auf eine starke Kompension von irgendwas mittels Schokolade schliesse. Bei genauerem Hinsehen hat sie wohl einiges zu kompensieren.
“Hallo??”
Die zweite Person ist wohl auch weiblich, hat dunkle Haare und trägt ne große Hornbrille oder sowas in der Art. Soviel kann ich aus meinem Blickwinkel erkennen. Beide haben sich vermutlich in einem schlechten Second-Hand-Landen eingekleidet, dann die Hälfte auf dem Flohmarkt getauscht, den fehlenden Rest von Oma nähen lassen und das ganze mit einem ausgiebigem Einkaufbummel in einem esoterischen Weltverbesserungsladen abgerundet.
“Hallo!?!”
Ohne mich auch nur einmal anzusehen - sie stirrt die Wand an und scheint sich darauf zu konzentrieren nicht umzufallen - plappert die erste los. “Sie haben wohl -keuch- das erste Klin -keuch- geln nicht gehört.” Während sie nach Atem ringt, frage ich mich ob sie alle wildfremden Personen die sie um diese Zeit mit einem Besuch erfreut, so begrüsst.
“Wir wollten Sie fragen ob, ... - Oh!” Jetzt hat sie mich angesehen. Ihr Geischtsausdruck sagt mir deutlich, dass sie nun weiß, wie ungünstig die Situation gerade ist. Trotzdem: “Ähm, ob sie sich vorstellen können in einer Welt voller Frieden zu leben?” Sie krammt in einem kleinen Buch und zeigt mir irgendeine kitschige Darstellung von irgendeinen erleuchtetem irgendwas.
Da mein morgenlich-seriöses Äußeres, bestimmt nicht kein guter Standpunkt für eine lang Diskussion ist ... Stop. Seriösität ist kein Argument, wenn ich mir die beiden da so anschaue. Aber das Treppenhaus ist mir in dem Aufzug zu kalt.
“NEIN!”
Die Tür ist schon wieder zu, als sie anfängt ihren einstudierten Danke-Aber-Vielleicht-Text herunter zuleiern. Das Rumpeln im Treppenhaus hält noch eine Weile an.
Welt voller Frieden!? Die sollen froh sein, dass ich solche Ereignisse kompensieren kann, in dem ich friedlich in die Welt hinaus blogge.
Donnerstag, 16. März 2006
Express-eMail-Verteiler
Die hier sind schneller als der Pony-Express:
Die haben nur eine Woche Verspätung. Für ein EDV-System, garnicht mal schlecht ...
Thanks for visiting RealVNC recently and downloading Free Edition VNC.
Die haben nur eine Woche Verspätung. Für ein EDV-System, garnicht mal schlecht ...
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