Heute morgen sind wir zwar etwas verschlafen - wegen der Feierlichkeiten um Jans Abschlussnote und neuer Zapfanlage - aber gut gelaunt und motiviert aufgestanden. Die Sonne schien, kaum eine Wolke am Himmel. Flott, aber ohne Hektik, wurde verichtet, was morgens so verrichtet werden muss und dann ruhig gefrühstückt.
Da wir diese Woche den Wagen meiner Eltern hatten und meine Verlobte ausnahmsweise keinen Eigenbedarf auf das Auto
ihrer Schwiegereltern angemeldet hatte, wollte ich heute mal mit dem Auto nach Dortmund - “park & ride” statt dem üblichen walk & wait & ride & wait & ride & walk!
Nun, diesen Eintrag würde es natürlich nicht geben, wenn dies problemfrei gelaufen wäre. Nach dem ich meine Zukünftige für ein Wochenende vertrauensvoll in die Hände meines Preschwiegervaters gegeben und Richtung Sachsen verabschiedet hatte, fing es an zu regnen. Nein, es schüttete aus Kübeln. Ich setze mich hin und schmiedete via
Fahrplanauskunft und
Routendienst meinen Plan. Gute 20 Minuten bis Möllerbrücke, dort (kostenlos) parken und dann in 4 Minuten mit der U-Bahn bis vor’s Büro. Klingt verlockend.
Dann stellte ich fest, das irgendwer im Bad das Dachfenster offen gelassen hatte und ich konnte die Räumlichkeit erstmal trocken legen. Nun aber geschwind die Sachen zusammen gesucht, Mittagessen eingepackt und ab durch den Regen ins Auto.
CD eingelegt und los.
Auf den Strassen war es erstaunlich leer. “Mag an der Uhrzeit liegen” dachte ich, fuhr auf die A1 und wusste plötzlich wo die Fahrzeuge alle hin waren. Da ich vor der Baustelle nicht mehr nach links rüber kam, kuschelte ich mich zwischen zwei LKWs auf der rechten Spur und zuckelte im zweiten Gang über die Bahn. Ich brauchte die geplanten 20 Fahrminuten schon um das Westhofener Kreuz zu erreichen, wo ich dann wegen der Baustelle die Ausfahrt verpasste und Richtung Schwerte weiterfuhr.
Meine Laune war nun schon deutlich gesunken. Ich fuhr Ausfahrt Schwerte ab und endschied mich über Landstrassen zurück zufahren. Ich kurvte ein wenig wirr durch die Gegend und kam am Bahnhof Schwerte vorbei. Da ich sehr oft über diesen zur Arbeit fahre und ich wusste das man hier kostenlos parken kann ...
...
kann! Rein theoretisch. Praktisch habe ich 10-15 Minuten lang einen freien Parkplatz gesucht und habe erfolglos den Rückzug angetreten.
Kurz vor Ende des
Albums war ich dann doch wieder zuhause.