Einträge für Juli 2006

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Montag, 31. Juli 2006

Feuchtes Platschen

Gestern Abend saßen meine Eltern noch etwas im Wohnzimmer und haben ferngesehen. Auf einmal hat meine Mutter dann eine Art regelmäßiges feuchtes Platschen hinter der Couch gehört.

Nun, wir hatten schon mehrmals eine Meise im Wohnzimmer, die eine Abkürzung nehmen wollte und kurzerhand durchs eine Fenster reingeflogen war. Sie wollte dann wohl durchs andere Fenster wieder raus aber dummerweise war das zweite Fenster geschlossen ... Aber eine Meise fliegt normalerweise nicht im Dunkeln durch die Gegend und platschend hört sich das dann auch ganz bestimmt nicht an. Also erstmal Licht an und nachgesehen.

Tja, dieses Mal hatten wir Besuch von einem unserer beiden Grasfrösche. Normalerweise streifen die beiden nachts durch den Garten und hocken ansonsten den ganzen Tag einfach nur ruhig im Teich neben der Terrasse. Aber gestern stand die Terrassentür den ganzen Abend zum Lüften weit auf und so hat sich der Frosch dann spontan zu diesem kleinen Besuch entschieden.

Nach einer kurzen Begrüßung mit anschließender Foto-Session habe ich den Besucher dann doch lieber in eine Kiste gesetzt und wieder nach Hause zu seinem Teich gebracht.

Frosch-PortraitFrosch am TeichFrosch am Teich
Geschrieben von Jens in Alltag um 01:20 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: frosch, garten

Dienstag, 18. Juli 2006

Buko Buttermilch Lakto Minus & vegetarisches Fleisch

Bei meinem Einkauf beim Edeka um die Ecke, fand ich im Kühlregal folgende Merkwürdigkeit: Buko Buttermilch Lakto Minus. Ein Buko Frischkäse der Sorte Buttermilch, aber komplett Laktose frei. Meine Frage: Wie geht das?

Und im Real-Markt: Dickes großes Schild “FLEISCH”. Darunter “vegetarisch”. Müsste es nicht eigentlich verboten sein vegetarische Kost als Fleisch anzubieten? Das schliesst sich doch eigentlich aus. Fällt für mich fast unter Etikettenschwindel.

Ich habe absolut nichts gegen laktosefreie, zuckerfreie, vegetarische oder gar veganische Kost, auch nicht gegen Soja-Kram. Es mag ja sogar Leute geben, die sich von Luft und Liebe ernähren. Aber manche Dinge gehören sich nicht. Dazu zählt neben obigem auch Kuhkäse als Feta zu verkaufen. Pfui!

Gott sei Dank ist das demnächst verboten.
Geschrieben von Jörg in Sonstiges um 14:04 | Kommentare (10) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: einkaufen, essen, schwindel

Montag, 3. Juli 2006

Deutschland trifft Brasilien

Ne, nicht im WM-Finale, sondern in Hagen City. Culture Clash!

Das ganze spielte sich gestern ab, diverse Sponsoren hatten am “Fussball-freien” und verkaufsoffenen Sonntag zum Samba-Tag geladen. Ganze vier Bühnen in der Innenstand mit guter, handgemachter, brasilianischer Live-Musik und einem Samba-Umzug mit Trommlern und Samba-Tänzerinnen.

Letzterer kam uns entgegen, als die schönste Braut der Welt und ich uns nach einem Brunch im Banderas in die Fussgängerzone begaben. Wir beobachteten wie die bemitleidenswerten Künstler echt deutsch von den Hagenern aufgenommen wurden. Ganz den Schwung der tollen Musik aufnehmend, hielten sie jeweils prompt in jeglicher Bewegung inne und gafften zur Salzsäule erstarrt die Truppe an. Gut, zugegeben nicht jeder. Einige würdigten der unerwarteten Belästigung einen angewiederten Blick und gingen ihres Weges oder ignorierten das Geschehen ganz. Lediglich die Damen von der WMF-Filiale versuchten mit Trillerpfeifen, zusätzliche Stimmung zu erzeugen.

Die erste Bühne auf die wir traffen war leider gerade unbesetzt, also zogen wir weiter bis zu Rathaus-Platz. Hier war deutlich mehr los. Die Cafés waren gut besucht und vor der Bühne tummelten sich einige Leute, die durch aus interessiert der Band darauf lauschten. Leider hat den Text vermutlich kein Schwein verstanden, aber das machte nichts, die Musik war gut und hier schien alles super, wäre da nicht ...

... wäre da nicht der Oberhammer gewesen. Keine 30 Meter von der Bühne veranstaltete eine große Kaufhauskette ein Torwandschiessen. Mit eigener Musik! Da die besagte Kaufhauskette Geiz geil findet, reichte es leider nur für Uz-Uz-Ballermann-Schlager aus der Konserve. Das aber bitte möglichst laut, weil die doofen Ausländer unser gutes ‘deutsches’ Liedgut zu übertönen versuchten. Das war nicht nur einfach grotten-schlecht und absolut billig, nein, das war einfach nur peinlich! Übelst peinlich.

Ufta! Ufta! Aaaaazuuuuurooooooooooooo! Uz, uz.

Thema verfehlt! Sechs! Setzen!

Geschrieben von Jörg in Musik, Sonstiges um 12:01 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: enttäuschung, hagen, live musik, peinlich, samba, schlager, sommer
(Seite 1 von 1, insgesamt 3 Einträge)

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