Montag, 27. März 2006
Friedlicher Morgen
Es ist Montagmorgen, nach der Zeitumstellung und einem nicht gerade von Nüchternheit und Entbehrungen geprägtem Wochenende. Ich habe mich mittlerweile verschlafen vom Bett erhoben, auf dem ich gerade noch gelesen hatte, und bin in der Küche angekommen. Ich will den Tag langsam angehen.
Unsere Herzinfarkt-fördernde Killerklingel lässt meinen Kreislauf von 0,1 auf 100 schnellen. Wer will den um die Zeit was von mir? Auf dem Weg zum Türöffner, entschliesse ich mich zu einem Umweg über das Schlafzimmer, um mein Schlaf-Outfit wenigstens durch einen Morgenmantel abzurunden. Das wird prompt mit einem zweiten, ungeduldigem Klingeln quittiert. Muss ja scheinbar wichtig sein.
Leider ist unsere Gegensprechanlage nicht in Ordnung, so dass ich den Türöffner direkt betätigen muss. Einmal. Nichts. Zweimal. Hm? Doch schon wieder weg? Ich drücke noch ein drittes mal und das vertraute Geräusch der Haustür verrät mir, dass jemand endlich verstanden hat, wie man die Tür öffnet.
Ich horche weiter. Schaufen. Schwere Schritte. Ein Mann? Ne, mehrere. Frauenstimmen. Da scheint sich eine ganze Gruppe auf dem Weg nach oben zu befinden. Irgendetwas großes hat den ersten Stock erreicht. Ich werfe mal ein fragendes “Hallo?” in das Treppenhaus.
Mittlerweile hat sich die Frontfrau, der unüberhörebaren, aber doch überschauberen Zweiergruppe, bis zum Stockwerk 1 1/2 geschleppt. Ihre Fittness und ihre Körpermasse lassen mich beim ersten Anblick auf eine starke Kompension von irgendwas mittels Schokolade schliesse. Bei genauerem Hinsehen hat sie wohl einiges zu kompensieren.
“Hallo??”
Die zweite Person ist wohl auch weiblich, hat dunkle Haare und trägt ne große Hornbrille oder sowas in der Art. Soviel kann ich aus meinem Blickwinkel erkennen. Beide haben sich vermutlich in einem schlechten Second-Hand-Landen eingekleidet, dann die Hälfte auf dem Flohmarkt getauscht, den fehlenden Rest von Oma nähen lassen und das ganze mit einem ausgiebigem Einkaufbummel in einem esoterischen Weltverbesserungsladen abgerundet.
“Hallo!?!”
Ohne mich auch nur einmal anzusehen - sie stirrt die Wand an und scheint sich darauf zu konzentrieren nicht umzufallen - plappert die erste los. “Sie haben wohl -keuch- das erste Klin -keuch- geln nicht gehört.” Während sie nach Atem ringt, frage ich mich ob sie alle wildfremden Personen die sie um diese Zeit mit einem Besuch erfreut, so begrüsst.
“Wir wollten Sie fragen ob, ... - Oh!” Jetzt hat sie mich angesehen. Ihr Geischtsausdruck sagt mir deutlich, dass sie nun weiß, wie ungünstig die Situation gerade ist. Trotzdem: “Ähm, ob sie sich vorstellen können in einer Welt voller Frieden zu leben?” Sie krammt in einem kleinen Buch und zeigt mir irgendeine kitschige Darstellung von irgendeinen erleuchtetem irgendwas.
Da mein morgenlich-seriöses Äußeres, bestimmt nicht kein guter Standpunkt für eine lang Diskussion ist ... Stop. Seriösität ist kein Argument, wenn ich mir die beiden da so anschaue. Aber das Treppenhaus ist mir in dem Aufzug zu kalt.
“NEIN!”
Die Tür ist schon wieder zu, als sie anfängt ihren einstudierten Danke-Aber-Vielleicht-Text herunter zuleiern. Das Rumpeln im Treppenhaus hält noch eine Weile an.
Welt voller Frieden!? Die sollen froh sein, dass ich solche Ereignisse kompensieren kann, in dem ich friedlich in die Welt hinaus blogge.
Unsere Herzinfarkt-fördernde Killerklingel lässt meinen Kreislauf von 0,1 auf 100 schnellen. Wer will den um die Zeit was von mir? Auf dem Weg zum Türöffner, entschliesse ich mich zu einem Umweg über das Schlafzimmer, um mein Schlaf-Outfit wenigstens durch einen Morgenmantel abzurunden. Das wird prompt mit einem zweiten, ungeduldigem Klingeln quittiert. Muss ja scheinbar wichtig sein.
Leider ist unsere Gegensprechanlage nicht in Ordnung, so dass ich den Türöffner direkt betätigen muss. Einmal. Nichts. Zweimal. Hm? Doch schon wieder weg? Ich drücke noch ein drittes mal und das vertraute Geräusch der Haustür verrät mir, dass jemand endlich verstanden hat, wie man die Tür öffnet.
Ich horche weiter. Schaufen. Schwere Schritte. Ein Mann? Ne, mehrere. Frauenstimmen. Da scheint sich eine ganze Gruppe auf dem Weg nach oben zu befinden. Irgendetwas großes hat den ersten Stock erreicht. Ich werfe mal ein fragendes “Hallo?” in das Treppenhaus.
Mittlerweile hat sich die Frontfrau, der unüberhörebaren, aber doch überschauberen Zweiergruppe, bis zum Stockwerk 1 1/2 geschleppt. Ihre Fittness und ihre Körpermasse lassen mich beim ersten Anblick auf eine starke Kompension von irgendwas mittels Schokolade schliesse. Bei genauerem Hinsehen hat sie wohl einiges zu kompensieren.
“Hallo??”
Die zweite Person ist wohl auch weiblich, hat dunkle Haare und trägt ne große Hornbrille oder sowas in der Art. Soviel kann ich aus meinem Blickwinkel erkennen. Beide haben sich vermutlich in einem schlechten Second-Hand-Landen eingekleidet, dann die Hälfte auf dem Flohmarkt getauscht, den fehlenden Rest von Oma nähen lassen und das ganze mit einem ausgiebigem Einkaufbummel in einem esoterischen Weltverbesserungsladen abgerundet.
“Hallo!?!”
Ohne mich auch nur einmal anzusehen - sie stirrt die Wand an und scheint sich darauf zu konzentrieren nicht umzufallen - plappert die erste los. “Sie haben wohl -keuch- das erste Klin -keuch- geln nicht gehört.” Während sie nach Atem ringt, frage ich mich ob sie alle wildfremden Personen die sie um diese Zeit mit einem Besuch erfreut, so begrüsst.
“Wir wollten Sie fragen ob, ... - Oh!” Jetzt hat sie mich angesehen. Ihr Geischtsausdruck sagt mir deutlich, dass sie nun weiß, wie ungünstig die Situation gerade ist. Trotzdem: “Ähm, ob sie sich vorstellen können in einer Welt voller Frieden zu leben?” Sie krammt in einem kleinen Buch und zeigt mir irgendeine kitschige Darstellung von irgendeinen erleuchtetem irgendwas.
Da mein morgenlich-seriöses Äußeres, bestimmt nicht kein guter Standpunkt für eine lang Diskussion ist ... Stop. Seriösität ist kein Argument, wenn ich mir die beiden da so anschaue. Aber das Treppenhaus ist mir in dem Aufzug zu kalt.
“NEIN!”
Die Tür ist schon wieder zu, als sie anfängt ihren einstudierten Danke-Aber-Vielleicht-Text herunter zuleiern. Das Rumpeln im Treppenhaus hält noch eine Weile an.
Welt voller Frieden!? Die sollen froh sein, dass ich solche Ereignisse kompensieren kann, in dem ich friedlich in die Welt hinaus blogge.
Donnerstag, 16. März 2006
Express-eMail-Verteiler
Die hier sind schneller als der Pony-Express:
Die haben nur eine Woche Verspätung. Für ein EDV-System, garnicht mal schlecht ...
Thanks for visiting RealVNC recently and downloading Free Edition VNC.
Die haben nur eine Woche Verspätung. Für ein EDV-System, garnicht mal schlecht ...
Dienstag, 14. März 2006
Pony-Express-Postverteiler
Heute hat meine Liebste Geburtstag. Sie bekamm von mir ein wenig mehr als letztes Jahr, was auch nicht sonderlich schwierig war, denn mein Geschenk aus dem letzten Jahr viel aus.
Ich hatte mich mehrere Wochen umgehört, diverse Suchmaschinen befragt, in Foren gepostet, mit Vereinen telefoniert und nach einiger Zeit wurde ich fündig. Ein Verein in Warendorf veranstaltete ein Kaltblutrennen. Ja, einen ganzen Kaltbluttag. Aber wann? Nach dem ich mehrfach mit irgendeiner Anwaltzkanzlei telefoniert hatte, dessen Chef da irgendwie seine Finger im Spiel hatte, versprach mir eben jener, dass sie mich in den Postverteiler aufnehmen.
So war ich beruhigt, ich hatte ein schönes Geburtstagsgeschenk. Weil ich aber, bis zum Geburtstag selbst, weder was konkretes wusste noch in der Hand hatte, bastelte ich einen schönen Gutschein und kaufte zwei Kerzenleuchter dazu. Dabei ist es im Endeffekt auch geblieben. Die Post kam nicht und auf der Website des Vereins tat sich zuerst auch nichts. Später konnte wir dann sehen und lesen, wie toll die Veranstaltung angeblich war. [Das war vor einem Jahr.]
Schade. Zurück zu heute. Dreimal dürft ihr raten was wir genau heute neben Glückwünschen der Verwandschaft noch in der Post fanden?
Ich hatte mich mehrere Wochen umgehört, diverse Suchmaschinen befragt, in Foren gepostet, mit Vereinen telefoniert und nach einiger Zeit wurde ich fündig. Ein Verein in Warendorf veranstaltete ein Kaltblutrennen. Ja, einen ganzen Kaltbluttag. Aber wann? Nach dem ich mehrfach mit irgendeiner Anwaltzkanzlei telefoniert hatte, dessen Chef da irgendwie seine Finger im Spiel hatte, versprach mir eben jener, dass sie mich in den Postverteiler aufnehmen.
So war ich beruhigt, ich hatte ein schönes Geburtstagsgeschenk. Weil ich aber, bis zum Geburtstag selbst, weder was konkretes wusste noch in der Hand hatte, bastelte ich einen schönen Gutschein und kaufte zwei Kerzenleuchter dazu. Dabei ist es im Endeffekt auch geblieben. Die Post kam nicht und auf der Website des Vereins tat sich zuerst auch nichts. Später konnte wir dann sehen und lesen, wie toll die Veranstaltung angeblich war. [Das war vor einem Jahr.]
Schade. Zurück zu heute. Dreimal dürft ihr raten was wir genau heute neben Glückwünschen der Verwandschaft noch in der Post fanden?
Montag, 13. März 2006
Volvo
(Seite 1 von 1, insgesamt 4 Einträge)



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